Mai 2008


Es sind jene Augenblicke, jene Sekunden, die verlassen uns so schnell. Ein Schlag der müden Augen, ein fades Gefühl von Zeit. Dies ist jenes was uns innewohnt. Nicht der Glaube, weder das Wissen lassen erkennen, das Wider und Für. Ein jener vermag zu helfen oder eine feine Handlung lässt uns Leben. Doch wann werden wir, um unser aller Weg, verstehen? Oder zählen wir doch nur all die Augenblicke und all die Sekunden bis zum Punkt, an dem ein jedes Herz stirbt? Werden wir zärtlich leiden und arg freuen? So, wie unser Gewohnheit ist? Nun, ob wir lachen oder weinen, vergessen werden wir nicht. Wir werden das Fühlen der schönen Dinge nicht vergessen.

So, es ist nun zu 100% sicher, dass ich am 30.06.2008 meinen vorerst letzten Tag in meiner mir trauten Stadt verbringen werde. Ich habe nun eine Wohnung die ich mir Leisten kann und die mir gefällt. Das einzige was grade noch ein Problem ist, ist das ich keine Küche habe, also keinen Kühlschrank und keine Spüle. Aber einen Teil habe ich schon in Angriff genommen, somit habe ich dann schon einen Herd mit vier Kochplatten. Ich hoffe das ich bis dahin dann auch nichts vergessen habe, wobei die Chance dafür groß ist. Doch kleine gelbe Zettel helfen mir, nichts zu verpassen oder zu übersehen. Doch etwas was mir viel schwerer fällt ist die Tatsache, dass der Umzug mich ja quasi aus meinem kompletten sozalen Umfeld reißt. Nicht das ich damit nicht Leben könnte, oder ich Angst hätte neue Leute kennen zu lernen. Nein, es ist einfach purer Stress. Ein meiner Traumvorstellung wird dieser Prozess einfach wegfallen und niemand ist mir böse… Tja, in meiner Vorstellung. Das die Realität etwas anders aussieht und sehen wird ist mir klar, leider. Am liebsten würde meine Freunde und all die Leute mit denen ich die letzte Zeit verbracht habe mitnehmen.
Themawechsel, unverhofft kommt oft!
In den letzten Tagen hätte ich gerne öfters geschrieben, aber aus verschiedenen Problemchen klappte es nicht. Ich hoffe das ich das in den nächsten Tagen nachholen kann.