Letzter Schein

Sonnenstrahlen brechen auf meinem Gesicht
Dass meine Tränen schillern wie Regenbögen
Meine zerbrochenen Flügel spüre ich nicht
Zu viel ist das Lächeln derer, die mich mögen

Staubteilchen tanzen glänzend im Sonnenschein
Meine Hände zittern im Rausch des Blutes in mir
Wünschte ich wär’ unauffällig wie sie und klein
Seh’ zu wie ich meine Seele in der Ferne verlier’

Das wärmende Sonnenlicht auf meiner Haut
Ein leises Frösteln lässt meine Ängste erwachen
All diesen fein-roten Wünsche mir lang vertraut
Kann nicht weglaufen, kann nicht mehr lachen.

Strahlender Schein des Sonnenunterganglichts
Die Röte des Himmels spiegelt von mir wider
Verloren mein guter Wille, ich bin das Nichts
Für immer schließen sich meine müden Lieder.

Von Susanne Umscheid