Ich öffne die Augen. Mein simpler Wunsch bleibt eine kindliche Vorstellung. Ich bin verloren. Es gibt kein oben und unten. Es gibt kein gut und böse. Es gibt nur mich. Doch das Stimmt nicht. Denn es gibt dich. “…nur mich!” ? Der Versuch, des Egoistischens, mich zu retten. Ich bin nicht egoistisch.
Es ist kalt. Und doch ist mir warm. Um mich herum sehe ich Mützen und Handschuhe.Atme tief. Ziehe die Ärmel meines Pullovers nach oben. Mir ist warm. Meine Haut jedoch ist kalt.
“Der Sterbende hat häufig ein Gefühl der inneren Hitze, obwohl sich die Haut kalt anfühlt.” Sterbe ich? Wohl kaum. All meine Gedanken und Gefühle überzeugen mich schnell vom Gegensatz dieses Gedankenganges.
Warum? Nein! Deshalb! Ist es einfach?Ich bin kurz vor dem totalen, menschlichen, demotionalen Kollaps. Wo ist der Ausweg? Frage erst nach dem Eingang. Es gibt keinen Ausweg! Nur Warteschleifen, Staus, Störungen und/oder Fehler im Betriebsablauf. Der klare Verstand ist eine fatale Störung der Wahrnehmung, bzw des Seins. Verzögerungen lassen nur vernarbtes Gewebe. Doch es gibt die Gelegenheit mich zu überlisten: Träume.
Träume lassen mich glauben einen klaren Verstand zu haben. Doch dieses Mal ohne Störungen oder Fehler. Nur due Perfektion des menschlichen Empfindens von Gefühlen. Doch Träume haben doch Fehler im Betriebsablauf. Sie stehen auf weichem Untergrund. Jede kleine Störung von der Aussenwelt beenden diesen Zustand. Zurück in der falschen Realität kann ich nur eines: Hoffen.
Hoffnung ist die Tür für Träume. Die Hoffnung, erschaffen nach dem Traum, weil der Wind, welcher am Fundament der Träume wackelt, mir die Realität schenkt. Wie heißt der Wind?
In der falschen Realität schaffe ich mir wieder Hoffnung. Die Tür hinter welcher ich des Träumens fähig bin. Ist es der Ausgang? Ist es der Eingang? Ich träume von der Hoffung und hoffe auf den Traum.
Traum und Hoffnung? …Traum und Hoffnung!
Verfasst am 23.10.07